SUBEX air28 The Blog: Johann Vifian

Jede Woche neu:  

DER BLICK DURCH DIE TAUCHERMASKE von Johann Vifian

 

WIE MAN SICH BETTET, SO LIEGT MAN

Aber sicher! Also nichts wie her mit der guten Matratze, für einen gesunden tiefen Schlaf.

Die Redewendung bezieht sich jedoch nicht nur auf das Liegen im Bett.

Wie man sich bettet, so liegt man, umschreibt auch, dass man bevor man etwas tut, darüber nachdenken sollte, ob und wie man es tut.

Beispiel gefällig! Wer den billigsten Urlaub bucht, der muss sich dann nicht wundern, wenn er nur das billigste bekommt. Schlechtes Essen, unsauberes Zimmer und natürlich eine alte und durchgelegene Matratze. Ist ja nur logisch, so wie man sich bettet, so liegt man dann auch.

14-41 wie man sich bettet so liegt manDa macht unser junger Drachenkopf genau das Gegenteil. Er sucht sich das weichste, angenehmste und somit beste Bett aus, das ihm die Vielfalt der Unterwasserwelt zu bieten hat. Er legt sich in mitten in eine Pilzkoralle deren weisse Tentakel einer Daunendecke in bester Qualität in nichts nachsteht.

Viel mehr noch bei weitem übertrifft! Die Tentakel streicheln sanft seinen Körper und wiegen ihn in einen gesunden tiefen Schlaf.

Das Beste kommt noch! Der Drachenkopf bezahlt rein gar nichts für seine Übernachtung in seinem First Class Bett.
Ja, da kann man nur neidisch werden.

Wie man sich bettet, so liegt man, das wünsche ich euch in dieser Woche.

Johann Vifian

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ÜBER DEN TELLERRAND SCHAUEN

Tun wir das oder tun wir das nicht? Über den Tellerrand schauen.

Mache ich doch, wenn ich beim Essen meinen Tischnachbar anschaue mit ihm über, was immer auch, rede.

Das ist zu kurz gegriffen! Mit der Redewendung über den Tellerrand schauen ist viel mehr gemeint! Die Dinge nicht nur aus der gewohnten Position ansehen, den eingeschränkten Blickkreis zu erweitern, die Position des Betrachters zu verändern. Wie ein Vogel die Sache von oben zu betrachten. Da tun sich ganz neue Dimensionen auf.

14-40 ueber den Tellerrand schauenWir Taucher haben den grossen Vorteil, dass wir uns beim tauchen immer in der dritten Dimension befinden und wir uns darin mühelos bewegen können. Damit können wir alles, ohne viel Aufwand, aus den unterschiedlichsten Positionen betrachten.

So auch unser Blick über eine grosse Fächerkoralle hinausrichten. Im wahrsten Sinne des Wortes über den Tellerrand schauen.

Über das verzweigte Netz der Gorgonie ins klare, blaue Wasser hinausschauen. Dabei zu erkennen, zu fühlen, dass es neben dem kompliziert und schwer zu durchschauendem Netzwerk der Fächerkoralle auch eine andere Wirklichkeit gibt.

Der Blick in die Ferne, einfach mal über den Tellerrand schauen. Die Chinesen beschreiben dies mit der ihr eigenen Sprache Jind Di Zhi Wa.

Über den Tellerrand schauen, das wünsche ich euch in dieser Woche

Johann Vifian

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OUTFIT

Mit unserem Outfit befassen wir uns tagtäglich, mehrmals sogar. Outfit ist die sprachliche Übername aus dem englischen und bedeutet nichts anderes als die Kleidung und Wirkung derselben.

Die einen legen keinen grossen Wert auf ihr Outfit, Hauptsache bequem. Für die Mehrheit ist jedoch ihr Outfit wichtig. Viel Aufwand wird betrieben um so daher zu kommen, dass wir so wahrgenommen werden, wie wir uns das Wünschen.

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: Kleider machen Leute!

14-39 outfitUnterwasser ist das genau so. Kleider machen Fische!

Die Fische haben es sich viel einfacher gemacht als wir Menschen. Sie geben keine Unsummen aus, um im Kleiderschrank immer das Neuste, das was gerade „In ist“, zu besitzen. Sie wechseln ihr Erscheinungsbild ohne sich umzuziehen. Einige Fische tun das in sekundenschnelle. Sie wechseln ihr farbiges Kleid von rot auf gelb, von blass auf grell, um sich zu tarnen oder auf sich aufmerksam zu machen. Andere tun das, wenn der Tag vorbei ist und die Nacht hereinbricht. Sie putzen sich für den Ausgang heraus, oder ziehen ihren Nachtdress an, wenn sie zu Hause bleiben.

So auch unser kleiner Riffbarsch. Er wechselt seine helles grünes Tages Outfit in ein sanftes und beruhigendes blaues Nacht Outfit.

Outfit, ein besonders gutes, genau das wünsche ich euch in dieser Woche

Johann Vifian

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EIN GUTES OMEN

Eine Begebenheit, oft verbunden mit einem Gegenstand, wird als Vorzeichen eines Ereignisses gedeutet.

Omen ist ein lateinisches Wort und bedeutet Vorzeichen. Der Glaube an ein Omen entstand in den Hochkulturen des alten Orient. Bis heute ist uns das Omen erhalten geblieben und wird benutzt.

Ein Gegenstand den wir mit einem guten Ereignis verbinden, wird zum Beispiel an einer Halskette getragen, so dass es für den Träger ein gutes Omen ist, Glück bringt.
Maskottchen gehören in dieselbe Kategorie. Es wird mitgenommen, vom Torwart beim Fussballspiel hinters Tor gelegt, oder ein Kleidungsstück, dass wir immer anziehen, wenn wir uns wünschen dass ein bevorstehendes Ereignis gut ausfällt.

14-38 ein gutes OmenAuch die Taucher unterliegen der Faszination Omen.

Dazu gehört mit Sicherheit ein Seepferdchen zu erspähen.
Kleine Lebewesen die sehr, sehr selten zu sehen sind. Wenn man dann eines sieht, so ist das wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden.

Umso mehr erfreut es das Taucherherz, wenn es das Glück hat, ein Seepferdchen zu entdecken. So wie das bei meinem letzten Nachttauchgang der Fall war.

Ein Hippocampus jayakari, rund 10 cm klein und gut getarnt in der Seegraswiese.

Wenn das kein gutes Omen ist!

Eine Woche mit einem guten Omen wünscht euch

Johann Vifian

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